Forensis Virtualis: Bücher
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Montag, 31. Oktober 2011

Hallo "Hugendubel" - unser erster eBook Reader.

Wir haben ein neues Spielzeug: den Weltbild "Hugendubel" eBook Reader. "Hugendubel" ... der Name allein ist schon klasse. Hier die Daten:

http://www.hugendubel.de/1/ebook/ebook.html

Nur die Tasche dafür (so eine reine Neoprenhülle) konnte uns nicht überzeugen, da suchen wir noch etwas Komfortablerem, das z.B. auch Speicherkarten aufnehmen kann. Update folgt - diese hier sind schon in der engeren Wahl: [1], [2], [3], [4], [5]

Testbericht

Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich so wirklich von der digitalen Form zu überzeugen bin. An sich bin ich ja ein Papierwurm und liebe das "Gefühl Buch". Aber: bislang waren alle unsere Tests positiv und wir sind mit dem "Hugendubel" (das Wort ist zu schön ...) rundum zufrieden. Es ist leichter zu transportieren als ein Taschenbuch, man kann überall (auch im Dunkeln) lesen, Fotos und Musik mitnehmen, sogar Musik BEIM Lesen hören - doch, kurzum: prima.

Und das Wichtigste: man kann die Schriftgrösse einstellen. Ich muss zugeben, dass entweder meine Augen oder die Qualität des Buchdrucks nachgelassen haben, denn ich kann häufig Gedrucktes leider nicht mehr richtig lesen, so sehr ich Bücher liebe.

Alles in allem: ein tolles Buch / Foto / MP3 Paket. Für 60 Euro absolut ok - aber bei jedem höheren Preis würde ich gleich dazu raten, dann doch lieber direkt einen TabletPC oder ein NetBook zu kaufen.

PC eReader Simulation

Wer das "Lesegefühl" mal ausprobieren will, kann u.a. hiermit einen vollständigen eBook Reader auf seinem PC simulieren: > "Calibre" (kostenlos, Freeware), Kindle Reader (Platzhirsch unter den eBooks)

eBooks finden

Was das Ding vor allem wieder ausgelöst hat ist das "Bücherfieber". Denn wer so ein Ding hat, braucht ... richtig: Bücher. eBooks (iiiiibucks). Und ähnlich wie man sich die berühmten Hacken abläuft, um schliesslich DEN einen, persönlichen Buchladen zu finden, klickt man sich auch im Internet dumm und dämlich auf der Suche nach einem Webshop, den man versteht und natürlich nach dem "richtig guten Buch". Hier meine persönlichen Empfehlungen - für weitere Hinweise kann gern die Kommentarfunktion genutzt werden:


Soviel für heute. Sobald wir noch mehr damit rumgespielt und eine Tasche gefunden haben, gibts ein Update :-)

Freitag, 19. Oktober 2007

Bücher: Lexikon des Unwissens

Amazon sagt: „Das Lexikon des Unwissens ist das erste Buch, nach dessen Lektüre man weniger weiß als zuvor.“ So lautet die unglaubliche Ankündigung der Autoren Kathrin Passig und Aleks Scholz. In ihrem Nachschlagewerk der anderen Art geht es zunächst um den aktuellen Forschungsstand zu ausgewählten Themen von „Aal“ bis „Wasser“. Anschließend führt das Duo vor, wo es in unserer Wissensgesellschaft noch ordentlich hapert. So fühlen sich Leser nach der Lektüre ein wenig wie der altgriechische Denker Sokrates, der vor fast 2500 Jahren feststellte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Oder weniger dramatisch formuliert: Eine gelöste Frage wirft oft zwei neue auf.

Viel Physik, echt Tierisches, aber auch Allzumenschliches wird in diesem Lexikon beleuchtet. Wir greifen zu den Sternen, erfahren, was es mit dem Schnurren der Katzen auf sich hat oder worüber Narkoseärzte rätseln. Die einzelnen Beiträge kommen in appetitlichen Happen daher und informieren stets unterhaltsam und anschaulich. Kein Wunder, denn Autorin Passig gewann 2006 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis -- und bildet mit dem Astronomen Scholz ein perfektes Duo, um im trüben Meer des Unwissens der Kultur- und Naturwissenschaft zu fischen.

Braune Zwerge verschwinden, mysteriöse Knoten entstehen, alte Schriften bleiben unverstanden. Astrophysiker sind ratlos, Biologen rätseln, Historiker verzweifeln. In diesem kuriosen Buch erfahren wir Widersprüchliches zu Fragen, die wir schon gelöst glaubten, sowie Erstaunliches über Dinge, über die wir uns bislang einfach noch keine Gedanken machten. Wo menschliches Know-how derzeit endet, darüber wissen wir nach der Lektüre besser Bescheid denn je. Und das ist gut so, denn der Zweifel gehört zur Erkenntnis wie das Salz in die Suppe. Oder mit dem alten Goethe gesprochen: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ --Herwig Slezak