Forensis Virtualis: Netzwerk
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Samstag, 21. März 2020

#Homeoffice: Zentralen USB Speicher an der FritzBox einrichten

Um einen zentralen, lokalen USB Stick oder eine Festplatte mit Musik, Daten etc. an der FritzBox für alle im lokalen Netzwerk zur Verfügung zu stellen, finden sich hier die Anleitungen:

https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7590/wissensdatenbank/publication/show/26_USB-Speicher-an-FRITZ-Box-einrichten/

Sollte das für Eure individuelle FritzBox nicht passen, googelt bitte nach "NAS an (Eure Gerätebezeichnung) einrichten".

Um dann auf den Speicher zuzugreifen, hier der Ausschnitt aus dem FritzBox / AVM Handbuch:

Im Heimnetz auf Speicher (NAS) zugreifen

Im Heimnetz können Sie ganz einfach mit dem Internetbrowser über http://fritz.nas auf USB-Speicher an der FRITZ!Box zugreifen.

Wenn Sie lieber den Windows-Explorer bzw. macOS-Finder oder ein anderes Programm einsetzen, das das Server Message Block-Protokoll (SMB) verwendet, können Sie die USB-Speicher am Computer auch als Netzlaufwerk einrichten.

Am Smartphone und Tablet mit Andoid oder iOS können Sie mit der MyFRITZ!App nicht nur auf die USB-Speicher zugreifen, sondern sich auch jederzeit über Anrufe, Sprachnachrichten und andere Ereignisse informieren, Ihre Smart-Home-Geräte steuern und den Energieverbrauch der dort angeschlossenen Geräte ablesen.

Über das Internet auf Speicher (NAS) zugreifen

Über eine gesicherte Internetfreigabe können Sie auch von unterwegs über das Internet jederzeit auf die USB-Speicher an der FRITZ!Box zugreifen, wobei sich am Smartphone und Tablet wiederum der Einsatz von MyFRITZ!App empfiehlt.

Wenn Sie anderen Personen lediglich den Zugriff auf bestimmte Dateien oder Ordner ermöglichen wollen, können Sie diese ganz einfach mit einem Freigabe-Link teilen. Damit können Sie beispielsweise Freunden und Verwandten den Zugriff auf Ihre Bilder und Videos vom letzten Urlaub ermöglichen, ohne dass diese Dateien auf dem USB-Speicher verändern oder löschen können.

Wenn Sie lieber ein FTP-Programm wie Cyberduck, FileZilla oder WinSCP statt einem Internetbrowser verwenden, können Sie von unterwegs auch per FTP/FTPS auf USB-Speicher an der FRITZ!Box zugreifen.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Handyortung

Auf dem iPhone total einfach - mit dem "Finder" lassen sich die Ortungsmechanismen steuern. Da geht aber noch mehr. Hier ein sehr guter Artikel über alles rund um die Handyortung:
https://www.netzwelt.de/handy-ortung/index.html

Sonntag, 1. Februar 2009

Fritzen's frische Fische

Sie ist ja nicht immer die einfachste, unsere FritzBox. Unser zentrales Nervensystem, unsere Verbindung zur Aussenwelt.

Beste Anekdote (wirklich passiert!): Box funktioniert mal wieder nicht richtig, meine Freundin ruft das Call Center an. Der Servicemitarbeiter lässt sie durch ein paar Optionen klicken und sagt dann zu ihr: "... so, und nun drücken Sie den Reset-Knopf". Zack - war natürlich auch das Telefonat beendet ... *headbang* ...

Aber heute morgen hat mich ihr Hersteller AVM doch mal positiv überrascht - es gibt lohnende Updates:

=> AVM Portal

=> FritzBox: Faxe empfangen ohne Faxgerät (z.B. Weiterleitung auf eMail)
=> Faxe vom PC versenden (FritzBox Software)

=> Fernwartung einrichten (scheint nach dem letzten Telefonat, s. oben, sinnvoll ... *gg)
=> Sicheres Surfen (nichts Neues, aber eine nette Zusammenfassung)
=> FritzBox Browser-PlugIn (Spielkram für den Schnellzugriff, niedlich)

=> USB-Drucker an der Box verwenden
=> ISDN Gerät am analogen Anschluss

=> Haben wollen: FritzMini, das "Handgerät" zur FritzBox (IP-Telefon mit Zugang zum FritzBox Telefonbuch, Webradio, Datenzugriff uvm.)

Montag, 15. Oktober 2007

Datenschutz: Anonymes Surfen via Proxies

Ein Märchen. Stell Dir vor, Du gehts in die grosse Stadt. Am Eingang musst Du Dich registrieren lassen und bekommst vom Stadtschreiber eine Nummer. Eine eindeutige Nummer. Was immer Du nun in der Stadt tust, jeder Schritt den Du machst, wird mittels dieser Nummer nachvollziehbar. In jedem Geschäft, auf jeder Strasse, im Café ... Deine Nummer wird immer registriert. Nichts geschieht ungesehen. Bis Du die Stadt wieder verlässt. Und der Stadtschreiber bewahrt die Daten anschliessend noch einige Zeit auf, falls jemand später nochmal wissen möchte, wo Du warst.

Dieses Märchen ist bereits wahr: Deine Identität im Internet. Sobald Du die Stadt betrittst, neudeutsch "online gehst" :-), bekommst Du eine Nummer: Deine IP (Internet-Protocol-Adresse, siehe Wikipedia). Guck mal auf wieistmeineip.de - da kannst Du Deine jetzt gerade aktuelle Nummer sehen.

Bei all dem Lärm um Schäubles Bundestrojaner und allein schon aus persönlichen Aspekten sollte man sich schützen.

TARNKAPPEN

Um auf das Märchen zurückzukommen: man braucht eine "Tarnkappe". Die genutzte IP-Adresse darf nicht die echte sein und damit nicht zur eigenen Identität führen. Die Lösung: den Datenverkehr über Proxy-Dienste anonymisieren zu lassen. Proxys sind eine "Vermittlungsstelle" zwischen Deinem PC und den anderen im Internet. Alle Datenströme laufen zuerst über den Proxy, bevor sie den eigenen Rechner oder die angesurfte Webseite erreichen. So sieht der Stadtschreiber nur die Adresse des Proxys, aber nicht Deine. Fertig ist die Tarnkappe. Proxies werden als Programme oder über Dienstleister angeboten:

netzwelt.de: alle Artikel zu "Anonym im Netz"
http://www.netzwelt.de/tags/anonym%20im%20netz.html

Grundlagen: IP Adresse über Proxy verstecken
http://www.netzwelt.de/news/71942-anonymes-filesharing-ipadresse-ueber-proxy.html

!! TIPP !! Proxy-Freeware: AnoNet
http://www.netzwelt.de/software/3645-anonet.html

Für den Privatgebrauch sollte dies reichen. Aber so eine "einfache" Tarnkappe ist im Härtefall "relativ" leicht zu lüften, denn wen man den Proxy findet, findet man auch den, der ihn benutzt. Darum würde ich auch nie den Dienstleistern vertrauen - denn: wer liest _deren_ Protokolle ...? Den Proxy-Betreibern ist zwar das Speichern von Daten an sich verboten. Aber wer will das kontrollieren? Und: wenn deren Server in Deutschland steht, kann dennoch eine Datenspeicherung angeordnet werden ... wir sind da wieder mal das einzige Land der Welt, dass hier eine Ausnahme möglich macht. Wahrscheinlich ist die totale Überwachung doch was Germano-Genetisches. Aber das ist ein anderes Thema.

MATRUSCHKAS

Statt einfacher Tarnkappe oder vertrauensseligem Dienstleister bräuchte man so etwas wie die russischen "Matruschkas": diese kleinen Puppen, die man immer weiter aus- und ineinanderschachteln kann, so dass es schwierig wird, den Kern zu finden. Technisch gesprochen: man benötigt miteinander verschaltete Proxies, die ein Feuerwerk von IPs "vorgaukeln" und es somit extremst schwer machen, die dahinterstehende Identität zu lüften.

So ein System ist z.B. "TOR": die kostenlose Software macht den eigenen PC zu einem Knotenpunkt im TOR-Netzwerk, der Daten versendet und umleitet. Zitat von netzwelt.de: "Die große Sicherheit von TOR liegt darin, das gleichzeitig sehr viele Nutzer über den gleichen Austrittsknoten Anfragen versenden. Dadurch wird es fast unmöglich, eine Kontaktaufnahme aus der Vielzahl herauszufiltern und auch noch durch das komplette TOR-Netzwerk zur ursprünglichen IP-Adresse zurückzuverfolgen."

Anonym mit Tor und Privoxy
http://www.netzwelt.de/news/72660-anonymes-filesharing-mit-tor-und.html

TOR-Homepage: http://tor.eff.org/
Privoxy: http://www.privoxy.org/

Kurzum: bewegliche Ziele sind eben schwerer zu treffen.

Doch das Gehoppse hat seinen Preis: Geschwindigkeit. Es wird berichtet, dass durch den Einsatz dieser Lösung die Geschwindigkeit eines DSL-Anschlusses bis auf ISDN-Datenraten zurückfallen kann. Also ist "TOR" nicht der Weisheit letzter Schluss.

Neue Wege geht I2P. Bei I2P werden durch ein "Netz im Netz" die eigenen Datenwege so verschlüsselt, dass sie am Ende nicht mehr nachvollziehbar sind. Das ist allerdings noch im Beta-Stadium, aber interessant zu beobachten:

http://www.netzwelt.de/news/75371-i2p-das-anonyme-netz-im.html
http://www.netzwelt.de/news/75410-tutorial-anonymes-filesharing-mit-i2psnark.html

Ich habe "meine" persönliche Tarnkappe noch nicht gefunden. Sicher ist nur, dass man sich schützen sollte, bevor irgendein aus dem Hartz 4 Programm herausgeschulter Behördeninformatiker in meinen Daten schnüffelt, statt hinter den wirklichen Kriminellen herzujagen.

Freitag, 21. September 2007

USB Switch

Als Kleinpreis-Alternative zu der hier beschriebenen Lösung (2 PCs an 1 externe Festplatte) werden wir erstmal einen USB-Umschalter probieren.

Man muss zwar umschalten und kann die Platte nicht im selben Moment gemeinsam nutzen, das ist aber bei uns auch nicht erforderlich. Und wenns mit der gemeinsamen Nutzung der Platte per USB nicht klappen sollte, lässt sich das Ganze zumindest nutzen, um den Drucker zu
teilen. Ist also kein rausgeschmissenes Geld.

Die maximale USB Kabellänge ist begrenzt auf 5 Meter. Zur Kabel-Verlängerung findet sich u.a. auf => Michaels Kabelpage folgende Info: "(...) Aktive Verlängerungskabel nutzen dagegen die Versorgungsspannung des USB zur Verstärkung des Signals. Dies funktioniert mit bis zu fünf
Kabeln hintereinander, was einer Gesamtlänge :von 25 Metern entspricht. (...)"


Wir benötigen also den USB Switch für 2 PCs an 1 USB Gerät sowie 4 Verstärkerkabel von Raum 1 zu Raum 2.

Folgende Geräte scheinen bisher interessant:
Eine 5m Verstärkerverlängerung soll allerdings bei Pearl (Art.Nr. PE-1078) pro Stück 16,90 kosten ... hier gucke ich noch weiter und aktualisiere dann diesen Blogeintrag.

Dienstag, 11. September 2007

Festplatte im Netzwerk

Wir brauchen eine gemeinsame externe Festplatte für unsere PCs, damit wir endlich eine zentrale Sicherung für unsere Daten haben, auf die wir komfortabel zugreifen können. Der technische Oberbegriff hierfür ist "NAS" = Network Attached Storage, d.h. "ans Netzwerk angeschlossener Speicherplatz".

Für den generellen Überblick war mir die Google Suche nach "externe festplatte lan" ganz hilfreich.

Es hat sich herausgestellt, dass sinnvolle Systeme bei ca. 150 Euro anfangen. Es gibt -zig Varianten, als einfache Netzwerkplatte, gespiegelte Sicherungen etc. - hier ein paar Favoriten:
NetDisk (hier: Angebote bei Hantz+Partner), davon ist diese interessant.
Amazon: Seitec IC-Drive35 LAN
Amazon: Conceptronic CH3SNAS 2 Bay

Linksys NSLU2

Was mir jedoch am meisten zusagt ist der NSLU2, der im Kleinpreis-Bereich gerade grosse Erfolge feiert. Das Gerät wird ins Netzwerk eingebunden und stellt dann zwei USB-Ports für z.B. 2 externe Festplatten oder 1 externe Platte und 1 Drucker zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.

Wir haben schliesslich schon eine externe Platte und würde an sich auch gern den USB-Drucker teilen. Das wäre damit beides möglich, und das Gerät liegt unter 100 Euro.

Man sollte nur wissen, dass die künftige Netz-Festplatte beim ersten Anschluss an das Gerät einmalig neu formatiert werden muss (also vorher Daten sichern, falls man dafür eine gebrauchte Platte einsetzen will).

NSLU2 Preisvergleiche: idealo, evendi, yopi, kelkoo, ciao, geizhals.net
=> Amazon: Linksys NSLU2-DE Network Storage (81.95 inkl. Versand)
=> planet-one: Linksys NSLU2 (71,29 + 7,14 Euro Versand)
=> NLSU2 bei eBay

=> Linksys Herstellerseite und Datenblätter
=> NSLU2 bei Google

Ich denke, ich werde diese Ding bei eBay beobachten und zuschlagen. Vielleicht kriegt mans ja sogar unter nem Fuffi :-)